Du sollst nicht löten ...
... ich hab's trotzdem getan. Nachdem ich meine alte Tosca wieder ausgegraben habe, fiel der Blick auf meinen alten (aber nicht so alten wie die Tosca) Übungsamp. 10 Watt Transistor (nichtsdestrotz Openair Bühnen tauglich. Stand das Teil doch zuletzt mit dem Gator Club auf der Hafenrock Bühne), made in Korea (wobei auch ich an dieser Stelle auf den grandiosen "Wolle Hrmblabla oder Guthpftata?" Beitrag in Sachen "Worst Blowjob Contest" hinweisen möchte). Der kleine Amp war etwas verschnupft. Wollte doch seit einigen Jahren weder die On/Off Lampe leuchten, noch wollte der Verstärker überhaupt einen Ton übertragen. Leatherman raus und aufgeschraubt, das widerporstige Ding. Hing doch glatt ein herrenloses Kabel im Weg herum. Ein Ende fand seinen Weg noch zum Eurokaltgerätesteckereingang (was'n Wort), das andere Ende verlor sich im Nichts. Zum Glück war da noch ein Loch in der Platine und schwupps.... jetzt brummt's wieder. Kinder, don't try this at home. Jedenfalls tut der Kleine wieder und klingt. Richtig gut.


3 Comments:
wenn es mir gelingt, einen Tracker auf eine Internetseite zu basteln, dann ist doch klar, dass Dein Lötversuch mit Erfolg gekrönt ist. Ich sehe uns zu Clem Snide schon mit einem Siebentonner anreisen. Der Manager der Band soll ja aber sehr humorvoll sein. Bischen Platz auf der Bühne brauchen wir schon.
Keyboard und alle Gesänge Stereo, für die Mandolinen werden extra rollende Microstands benötigt und diese haben nur zu den entsprechenden Songs auf die Bühne geschoben. "Sweet Carolina, wart mal, ich überleg mir das noch mit der Mandoline... wollen wir statt dessen doch Carmelita mal mit... hey doch nicht, weg da mit den Ständern..." Und nach der Show will ich Guthpftata. Oder doch lieber Hrmblabla?
"Haben nur auf die Bühne geschoben". Ich nehme doch Hrmblabla.
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