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Samstag, September 17, 2005

Happy Burzeltach ...



Gestern feierte B.B.King seinen 80. Geburtstag. Und heute haben die Terrorzwerge ihren ersten halben Burzeltach. Gratulation, Jungs, wenn ihr mich weiter so auf Trab haltet, hol ich den guten B.B. noch ein.

Freitag, September 16, 2005

Heute war Dienstag ...

... und das am Freitag. Probe mit dem Captain des Loveboats. Eigentlich ist ja Dienstags Probe, aber diesmal kam ausnahmsweise der Freitag mit dazu, weil nächsten Dienstag fällt aus wegen ist nicht. Dafür ist dann Donnerstag wieder Dienstag und dann sind es auch nur noch 6 Tage bis zum Gig mit Clem Snide. Also als Vorsuppe von Clem Snide. Egal, diese Probe war ausgesprochen schön. Ein kleines Melodiechen erblickte das Licht der Welt. Für solche Melodien würde Elton John Bernie Taupin fürstlich entlohnen. Ausserdem können wir jetzt auch Jazz, d.h. wir können (oder könnten) auch alle Songs in E spielen, Tosca sei Dank. Nächster Donnerstag ist wieder Dienstag. Ich freu mich jetzt schon.

Donnerstag, September 15, 2005

Ohne Worte ...

Du sollst nicht löten ...

... ich hab's trotzdem getan. Nachdem ich meine alte Tosca wieder ausgegraben habe, fiel der Blick auf meinen alten (aber nicht so alten wie die Tosca) Übungsamp. 10 Watt Transistor (nichtsdestrotz Openair Bühnen tauglich. Stand das Teil doch zuletzt mit dem Gator Club auf der Hafenrock Bühne), made in Korea (wobei auch ich an dieser Stelle auf den grandiosen "Wolle Hrmblabla oder Guthpftata?" Beitrag in Sachen "Worst Blowjob Contest" hinweisen möchte). Der kleine Amp war etwas verschnupft. Wollte doch seit einigen Jahren weder die On/Off Lampe leuchten, noch wollte der Verstärker überhaupt einen Ton übertragen. Leatherman raus und aufgeschraubt, das widerporstige Ding. Hing doch glatt ein herrenloses Kabel im Weg herum. Ein Ende fand seinen Weg noch zum Eurokaltgerätesteckereingang (was'n Wort), das andere Ende verlor sich im Nichts. Zum Glück war da noch ein Loch in der Platine und schwupps.... jetzt brummt's wieder. Kinder, don't try this at home. Jedenfalls tut der Kleine wieder und klingt. Richtig gut.

Montag, September 12, 2005

Nicht nur Bono ...

Nicht nur Bono ist ein Gutmensch. Nein, auch Jeff Tweedy, Wilcos Mastermind. Angeregt durch einen Beitrag (Danke, Tom, für den Tipp) im Rockmilieu Blog (Sie wollen nicht verstehen) hab' ich ein Interview von Tweedy auf wired.com wieder ausgegraben:

Wired: What was your reaction when copies of A Ghost Is Born started showing up online this year, before the official release?

Tweedy: Something interesting happened. We were contacted by fans who were excited about the fact that they found it on P2P networks, but wanted to give something back in good faith. They wanted to send money to express solidarity with the fact that we'd embraced the downloading community. We couldn't take the money ourselves, so they asked if we could pick a charity instead -- we pointed them to
Doctors Without Borders, and they ended up receiving about $15,000.

Das komplette Interview gibt's hier.

Ansonsten "gut" und "ausgegraben": meine alte Tosca wurde heute neu besaitet. Nach ungefähr, circa...ähhh... 3 Jahren neue Saiten. Eigentlich spiel ich momentan viel lieber akustisch, aber nach dem White Stripes Video auf KCRW überkam mich die Lust, die kleine Rote mal wieder auszupacken. Jack White wäre neidisch.

Sonntag, September 11, 2005

9/11 A Bigger Bang

Die Rolling Stones, auch als "Betreutes Wohnen auf der Bühne" bekannt, haben es tatsächlich noch einmal versucht. "A Bigger Bang" heißt das Ergebnis und ist (natürlich) wie zu erwarten ein ziemlich krachendes Spätwerk der alten Herren. Heute war ein passender Tag, beim Morgenspaziergang durch Bahrenfelds Wälder, in den größeren Bang reinzuhören. Herzerweichend ist Keef Riffhards erste von zwei Sangesdarbietungen, der Rest ist allemal besser als das letzte Werk vor 8 Jahren. Kein echter Ausfall, mit Ausnahme von "Sweet Neo Con". Das geht (natürlich) ebenso wenig wie "The Last DJ" von Tom Petty. Systemkritik überlassen wir doch bitte Billy Bragg. Ansonsten ist die "Bigger Bang" besser als es Frau Albers in der Netzeitung attestiert (btw. hat Keef gesagt, Mick habe Big Balls. Das hat nun wahrlich nichts mit altersschwacher Sexprotzerei zu tun. Und die White Stripes kommen natürlich kein Stück progressiver oder moderner daher. Ohne Bass hatten wir schon bei den Doors und streckenweise bei Led Zep. Und bisher habe ich noch in jedem WS Titel das Original von Led Zep wiederentdeckt. Allemal ebenbürtig rocken die Stones eh, da Herr Watts (oder seine ständige Vertretung Steve Jordan) im Gegensatz zu Frau White durchaus die Eins findet). Ganz so gut, wie von Herrn Heidkamp in der Zeit besprochen, ist die neue Stones Scheibe auch nicht, aber den Kern trifft's schon. Ich habe mich jedenfalls gut unterhalten gefühlt, beim morgendlichen Waldspaziergang.

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